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Die 10 Könige aus der Fuhrmannsstadt

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Bereits zum Dritten Mal jährte sich am 06.01.2012 der "Drei-Königs-Lauf", welcher auch in diesem Jahr vom Mengener Hallenbad über Beizkofen, Ölkofen, Hagelsburg, Fulgenstadt, Holzmühle an die Therme nach Bad Saulgau, also "ge Sulga", führte.
Nachdem im ersten Veranstaltungsjahr das Teilnehmerfeld aus 4 Athleten aus der Unterabteilung "AH-Aktive" bestand, erfreut sich dieser Lauf einer immer größer werdenden Fangemeinde.
So machten sich in diesem Jahr bereits 7 Könige und ein Novum, 3 Königinnen, auf den mühsamen Weg in die Thermalbadstadt.
Der Webmaster hat sich in diesem Jahr geopfert, und hat von einer aktiven Teilnahme abgesehen, um die Protagonisten dieses Events fotografisch festzuhalten. (Ick bin echt en juter - so selbstlos ;-)

Aber nun zu den Fakten und zum Verlauf:
Zwei Königinnen, ganz schlau, haben sich eine eigene Strategie zurechtgelegt. Start, 45 Minuten vor dem Hauptfeld, um den kräftezehrenden Positionskämpfen im ersten Rennabschnitt aus dem Weg zu gehen. Diese Taktik barg auch noch ein weiteren, nicht zu unterschätzenden Vorteil, der in der Auswahl einer leicht modifizierten Strecke lag, was in der Endabrechnung aber lediglich eine Streckenverkürzung von 1000 m gegenüber den Cracks ausmachte.  Bei Laufkilometer 17,6 schwebten die beiden Königinnen mit einem leichten Zeitvorsprung in Saulgau ein.

Start Hauptfeld 12.00 Uhr Hallenbad Mengen !
Nachdem ich kurz vor 12.00 Uhr am Parkplatz vorfuhr und das Teilnehmerfeld inspizieren konnte - Startlisten wurden im Vorfeld nicht veröffentlicht - war mir klar, dass ich mit der Fotografentätigkeit ein cleveres Los gezogen habe.
Die Läuferelite aus Mengen, Rosna, Ertingen, Ennetach, Bingen und zwei Pacemaker, extra eingeflogen aus der "Mengens-Triathlon-Enklave Dortmund", tummelten sich, wie unruhige Rennpferde, vor dem Hallenbad.
Aufgeregt piepsten die Pulsuhren - Wearlink, Fußpod und GPS-Sensor gefunden - "ready for take off!".
Halt - nomol stopp - Uta und Pete müssen noch für kleine Königinnen bzw. Könige.
Dann Startschuss - neutrale Zone bis zum "Allmaier fiere", ca. 200 m, dann Aufnahme des Renntempos. Links-Rechts-Kombination und die Truppe entschwand meinen Blicken.
Erwarteten nächsten Kontakt am Hohlweg in Fulgenstadt - ca. 13.00 Uhr.
Zu 100% im Zeitplan kam ich gerade noch rechtzeitig, um die Bergziegen am Anstieg bildlich festzuhalten.
Als ich so am oberen Ende des Anstieges am besagten Hohlweg stand - kam mir Schillers "Wilhelm Tell" in den Sinn, der schon seiner Zeit titulierte: "Durch diese Gasse müssen die Hohlen kommen",  oder war´s "durch diese hohle Gasse muss er kommen" ? - einerlei !

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An dieser oder vielleicht auch an einer anderen Stelle der vielen Anstiege, so wurde mir später berichtet, hat sich der Lutzen Joe derart über das hohe Lauftempo am Anstieg mokiert, dass er sich zu einer fast schon rassistischen Aussage gegen seine eigene Spezies, den Schwaben, hinreißen lies. Von ganz hinten donnerte er den Davonziehenden nach: "...ihr kennat drfir alle koi Hochdeitsch....", was wiederum Oskar, dem es vermutlich im selben Augenblick nicht viel besser erging, kontern lies: "...des bringt dir aber am Berg grad gar nixxxxx...!" Wie wahr !


Es gibt vermutlich noch manche Anekdote im weiteren Verlauf des Laufes, diese wurden mir jedoch leider nicht zugetragen - "do haltet se dicht die Lompa".

6 Kilometer weiter hat es dann auch das Hauptfeld geschafft und lief mehr oder weniger entspannt nach 18,6 km an der Therme ein. Schnell noch ein Gruppenfoto der gesamten Mannschaft und dann gings in das wohltuende Nass.

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Über die viel diskutierten Vorzüge der einzelnen, hochtemperierten Becken möchte ich an dieser Stelle gar nicht viel sagen, weil ich anschließend noch vom Essen berichte. Ich möchte nur so viel sagen: Nicht jeder hat sich in jedes Becken getraut !
Nach 3 Stunden Erholung im Wellness-Tempel ging´s dann mit einem ordentlichen Appetit zurück nach Mengen zu einem abschließenden Einkehrschwung.
Bereits beim Einlaufen in die Lokalität bestellte Joe "a halbe Sau ond a Gillafass Mineralwasser" und der Küche schwante schon Böses - es sollte aber gar nicht so schlimm werden, sondern schlimmer: "A halbe Sau, a weng a Rend, ca. vier Henna, a Roia Hädepfel und a baar Schpätzla" war die Ausbeute !

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Aber keine Angst, die Bilder dieser Schlacht bleiben größtenteils beim Webmaster unter Verschluß !
In geselliger Runde ließ man den Tag nochmals Revue passieren und es waren sich alle einig, dass man dieses Event unbedingt im nächsten Jahr wiederholen sollte.

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