Aktuelle Pressemeldungen

"Vom Gefühl her habe ich ein gutes Feeling !"

10 Athleten fahren ab Mengen mit zwei Bussen, so die schriftliche Info des Landestrainers. Die Bedeutung des anstehenden Wettkampfs war jedoch so groß, dass die teure Fracht nicht einfach einem wildfremden Busfahrer überlassen wurde, sondern diese durch manche Eltern höchstpersönlich am Freitag-Nachmittag vor Ort in die treusorgenden Hände des BWTV übergeben wurde.

Die Unterbringung im hochschwarzwälderischen Schluchsee war dann auch standes- und, aufgrund des nicht vorhersehbaren "Runs" auf die limitierten Übernachtungsmöglichkeiten vor Ort, "status"-gemäß.

Zimmerbezug ab 16.30 Uhr, Füße hochlegen und Empfangen einer ersten Ermahnung des Herbergsvaters, dass sich auch noch andere erholungssuchende Gäste in seinem Refugium einquartiert hätten.

Nächster offizieller Termin 19 Uhr gemeinsames Abendessen in der Schwarzwaldstube - neeeein natürlich nicht im Gourmettempel des Sternehotels in Tonbach, sondern im Kurhaus der Gemeinde, aber nichtdestotrotz lecker und ausreichend ! Danach Ansprache des Landestrainers und Bekanntgabe der nächsten offiziellen Termine (neudeutsch Briefing), zu welchen auch bitte die offizielle Kaderkleidung, die blütenrein weiße Kaderjacke, ach ja nein, die hat ja gar nicht jeder, dann also das offizielle, neue, schwarze Funktionsshirt zu tragen sei.

Am Samstagmorgen kurzes Anschwitzen - des Pensionärs (oder wie heißt der Betreiber einer Pension eigentlich ?), schon beim Frühstück. 10x O-Saft, 1x Hagebuttentee, 4x Früchtetee, 1x Schwarztee und 1x Kaffee (Fahrer !) - diese für ihn unübliche Getränkebestellung zum Frühstück warf den Lieben fast schon aus der Bahn, aber letztendlich bekam jeder das Bestellte.

Ab 09.00 Uhr Vorbelastung Rad und Lauf in der Gruppe oder bei den "Großen" individuell. Nächster Halt Vorbelastung Schwimmen um 15.00 Uhr. Dazwischen ruhen - aber nicht in der Sonne, so die Anweisung der Verantwortlichen !

Das war natürlich vor allem für die Mengener schwer, denn am Samstag war vom Veranstalter noch so eine Art "Einlagewettkampf" geplant. Die BaWü-Liga gab sich die Ehre vor der versammelten Jugendelite eine Kostprobe Ihres Könnens und Ihrer Erfahrung abzuliefern. Mit von der Partie unsere Starter in der zweiten BaWü-Liga, die auf Biegen und Brechen den aktuellen Platz an der Sonne verteidigen wollten. Für unser Team hat der ebenfalls angereiste Präsident Stefan Vollmer, zur Überraschung der völlig perplexen Konkurrenz folgendes illustres Aufgebot nominiert:

Fabi "kamikaze bicyclist" Göggle, Simon "Mr. loyal and faithful" Sauter, Manfred "King of transition area and downhill" Nusser und Jürgen "the fox" Reineck. Jeder spielte die für Ihn vorgesehene Rolle perfekt und somit war nach dem Rennen der Aufstieg in die 1.BaWü-Liga in trockenen Tüchern. Zufrieden mit dem Gesehenen konnte man sich am Abend dem obligatorischen Nudelessen widmen, um sich danach noch die letzten Instruktionen für das morgige Rennen abzuholen und danach in einen Tunnel zu entschwinden, welcher erst ca. 16-20 Stunden später wieder verlassen werden sollte.

Die Frage an einen Mengener Athleten wie denn das werte Befinden so unmittelbar vor der DM sei, wurde mir mit einem leicht abgewandelten Zitat des Fußballers Andreas Möller, einleuchtet und nachvollziehbar beantwortet: "Vom Gefühl her habe ich ein gutes Feeling !" - Na dann kann ja nix mehr passieren.

Der Raceday [reisdei] begann mit der Einnahme des Frühstücks um 06.00 Uhr im Speisesaal der Pension. Die original Schwarzwälder Kuck-Kucks-Uhr tat diese frühe Morgenstunde vehement kund, indem deren Bewohner unnachgiebig und ohne Gnade den Tag begrüßte - zum Glück war es nicht schon 12 !

Gespräche an den Tischen waren keine zu hören und auch auf die Fragen des Hausherrn an die Athleten bekam dieser als Antwort nur leere Blicke geschenkt.  Aha verstanden - Gespräche sind heute Morgen nicht gewünscht.

Das Folgende hat dann jeder für sich in einer mehr oder weniger vorhandenen Ruhe absolviert. Mechanismen, welche man sich über die Jahre angeeignet hat, wurden abgespult, immer mit dem Versuch, die aufkommende Nervosität in den Griff zu bekommen. Jeder war froh als er dann unten am Seeufer stand und es endlich losgehen konnte.

Die Ergebnisse sind hinlänglich bekannt und bedürfen, wenigstens von meiner Seite aus, hier keiner weiteren Kommentare. Ganz grob und wieder mit einem Fußballer-Zitat zusammengefasst trifft dies vielleicht ganz gut zu: "Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu" (Jürgen Wegmann).

Mit diesen kurzen Eindrücken verabschiedet sich der Webmaster ebenfalls in die Sommerpause.
Bleibt sportlich - aber bitte im Schatten.

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