Aktuelle Pressemeldungen

HIGH NOON an der Sießener Säge......der, sagen wir, etwas andere Triathlon......


Schon seit ein paar Wochen kursierte das Gerücht, dass die AH von Mengens Triathleten eine Mannschaft rekrutieren wird, um an der 24. Auflage des Säge-Triathlons am Wagenhauser Weiher teilzunehmen.
Nach und nach wurden Namen ins Spiel gebracht, wieder verworfen, angeblich neu nominiert....bis sich das wohl beste Team herauskristallisierte, welches die Mengener AH derzeit zu bieten hat. Der Zufall wollte es, dass die nominierte Mannschaft auch zugleich dem kompletten Jugend-Trainer-Team entsprach.
Der Name wurde entsprechend kreativ gewählt: "Mengens Triathleten Trainer" - schlicht, aber doch bereits eine gewisse Kampfansage verbergend.
Die Analyse der Saisonleistungen führte letztendlich zu folgender Aufstellung:
In der roten Ecke: Manne "sailfish" Bleile
In der blauen Ecke: Steffe "xentis-mark1" Vollmer
und in der runden Ecke: Pete "rlaa" Heudorfer (Anm.d.R. rlaa - "run like an animal")

Die Vorbereitung der Drei verlief fast unter Ausschluß der Öffentlichkeit, aber eben nur fast.....;-)
Der Steffe, schon beim Zeitradfahren in Saulgau, in einer Bombenform, versuchte diese, so gut wie möglich, über den Sommer zu retten. Dies ging zu Lasten einiger namhafter Sparringspartner u.a. seiner Gattin bei der Tour Mengen - Wangen i.A. - Mengen. Auch die sonntagmorgendlichen Hardcore-Ausfahrten trugen ihren Teil dazu bei, dass diese Teildisziplin laufen sollte.
Nur beim Pete und Manne war´s ein bischen anders.
Nachdem der Manne als wohl schnellster Schwimmer mit der Wasserdisziplin betraut wurde, sollte Pete, als der weiße Kenianer aus BigCity, den Laufpart übernehmen.
Die offenkundigen Nachteile dieser letzten Disziplin wurden Pete jedoch immer deutlicher, zumal plötzlich und ganz überraschend auch noch der Sommer in Deutschland Einzug gehalten hat. Und so versuchte er unseren Manne zu einem Deal zu überreden, nachdem er vorher noch fadenscheinig fragte "du Manne trainierscht du eigentlich zweigloisig ?"
Manne seinerseits hatte die Vorteile seiner Disziplin längst erkannt und so hat er laut offizieller Darstellung nie "zweigloisig" trainiert und sich ganz und gar auf das Schwimmen konzentriert - ja ne du, is klar !
Bei den wettkampferprobten "Tri-Stars" Manne und Pete nahm die letzte Vorbereitungswoche dann ihren gewohnten Lauf. In stoischer Ruhe wurden die letzten Einheiten absolviert und das Material gecheckt.
Nicht so bei Vollmers !
Täglich wurde die Meldeliste studiert und verschiedene Szenarios durchgespielt. Die Fetzers aus Bingen, eine vereinsinterner Wettbewerber, musste unbedingt in Schach gehalten werden, nicht auszudenken, wenn......
Das Material, ein Renner aus der Weltmeisteredition, wurde mit Zeitfahr-Laufrädern aufgepimpt - und das noch kurz vor dem Wettkampf. O-Ton Steffe: "Jetzt muss i halt nomol die Strecke afahra, i hann jetzt jo ganz andere Schaltpunkte" !!!!!!!!!  Meine Antwort dazu - "i han jeden Dag andere Schaltpunke!"
Man sieht - es wurde alles getan, um eine optimale Mannschaftsleistung zu erzielen.
"WE ARE HERE TO WIN" - so soll ich schreiben, hat der Pete mir aufgetragen - dies war das Motto des heutigen Tages


Raceday - 21.08.2011
Kurz vor dem Start des Jugendrennens gegen 10.00 Uhr trudelten die Jungs nach und nach ein. Total relaxed Manne und Pete und, seine Anspannung überspielend, Steffe.
Steffe machte sich alsbald dann auch nochmal auf Strecke, 2mal abfahren, die Schaltpunkte suchend und hoffentlich findend.
Derweil wurde unser Manne vor ein weitaus größeres Problem gestellt "NEO-Verbot" - "Sylvi, wa soll i jetzt azia?" - "dei fischgrät-hos, dia isch so sexy",  so die Antwort seiner Gattin. Nachdem diese aber nicht im Equipment mitgeführt wurde, entschied sich Manne für den schnellen, den nicht beschichteten, den atmungsaktiven,  den aerodynamischen, den innovativen TriSuit "Plasma" - Adonis in Vollendung (ich wollte schreiben "schwarz-breit-stark" aber das hätte beim besten Willen nicht gepasst !).
Steffe machte sich derzeit schon mal am Ende der Wechselzone auf seinen Einsatz bereit und studierte eingehend Mann und Material der Konkurrenz.


Start 12.00 Uhr.
Die Schwimmspezialisten kamen erwartungsgemäß als erste aus dem Wasser - kurz danach bereits unsere Katrin, die somit Ihren Dad Jochen und damit die "Let´s-Fetz-Staffel" auf die Radstrecke schicken konnte. Die prognostizierten 60 Sekunden dahinter chillte Manne Bleile am Ufer entlang Richtung Wechselzone und übergab an Steffe. Sowohl für den Schwimmstil, als auch dem Ausstieg und nicht weniger der Laufperformance und dem Abschlagen wurden für Manne Stil- und Haltungsnoten zwischen 9,7 und 10,0 verteilt – künstlerisch wertvoll - eine Augenweide.
Das alles zählte jetzt nicht mehr.
Steffe packte alles aus - die Bergziege am "Solarer Berg von Wagenhausen", den Rouleur auf den eher flachen Teilabschnitten und den Sprinter auf den letzten, harten Meter vor der Wechselzone - alles, um unserem Pete ein paar wertvolle Sekunden mehr mit auf die Laufstrecke geben zu können.
Übergabe an Pete - und was passiert: Der alte Hase lässt sich von der Stimmung an der Strecke anstecken und gibt zuerstmal mächtig Gas ....solange bis der erste Anstieg kam, und der kam schon sehr bald. "Nonnenbuckel" heisst die Kante und diese sollte unserem Pete den Zahn schon noch ziehen. 3 Runden waren zu laufen.  "Heiland - henda an Buggel, oba blos Sonna, und sonscht iberal Leit" - keine Zeit für Erholung - Vollgas vom ersten bis zum letzten Meter.
Nachdem der kleine "Start-Sprint" verdaut war, fand unser Pete jedoch nach und nach seinen Lauf-Rhythmus und brachte die Staffel am Ende souverän auf Platz 4 ins Ziel.
Sogar der Aufforderung des Webmasters "Pete lacha, des Foto wird poschtert" wurde Folge geleistet.

 

foto_saege_triathlon_800x600.jpg


Herzlich Dank an dieser Stelle an Daniela Wiest für die Top-Fotos


Nicht unzufrieden wurde das Rennen sofort analysiert. Eine ausgiebige Analyse wird noch folgen müssen, da es in der Athletenzone nicht das erhoffte Erdinger-(Alkoholfrei) gab und somit der Aufenthalt baldigst in die Mixed-Zone verlegt wurde.

Summa Summarum müssen wir feststellen, dass die Trainer nicht nur Leistung von  Ihren Schützlingen fordern, sondern diese auch zu einem großen Maße selber erbringen (können).


Das Ganze schreit nach einer Wiederholung - vielleicht bei der Jubiläums-Veranstaltung im nächsten Jahr, wenn es heißt 25. Jahre Säge Triathlon.


Ich freue mich darauf und bis dahin bleibt locker......Euer Webmaster

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